Das Material ist robust gestaltet, die Figuren und Ressourcen sind aus Holz und die Plättchen sind solide. Generell kommt das Spiel, abgesehen von den eigenen Spielsteinen, mit wenig Material aus, was eine gute Übersicht über alles gewährt und die Chance, dass etwas verloren geht minimiert. Und von den Stammesmitgliedern ist immer ein Ersatzmännchen enthalten.
Die Karte ist schön und detailliert gestaltet, sodass man das Gefühl hat, direkt den Strand unter den Füßen zu spüren.
Dank der kurzen Anleitung und nicht zu komplexen Regeln kommt man schnell ins Spiel hinein. Dennoch ist eine strategische Planung gefordert, um das Spiel zu gewinnen. Wenn man an der Reihe ist, kann man entweder eigene Seerouten einrichten, um seine Bewohner von Insel zu Insel zu bewegen oder man nutzt die Seerouten der Mitspieler, muss dann aber an diese einen Tribut zahlen. Es gibt verschiedene Zielkarten, die bestimmen, welche Inseln am Ende Punkte bringen. Dadurch ist sicher gestellt, dass sich jede Partie Polynesia unterschiedlich spielt, da verschiedene Taktiken angewandt werden müssen, um zum Ziel zu kommen.