Auf den Wegen von Darwin spielt sich flott und dank der simplen Regeln und kurzen Anleitung auch sehr einsteigerfreundlich.
Die Spieler spielen zwar gegeneinander um die meisten Punkte, es gibt allerdings nahezu keine Möglichkeit, um die Mitspieler aktiv zu behindern oder anders zu beeinflussen.
Vorausplanen ist nur schwer möglich, da man nicht sagen kann, wie weit die Spieler das Schiff bewegen werden und welche Plättchen man zur Wahl haben wird, wenn man wieder an der Reihe ist. Auch taktisches Denken beschränkt sich vor allem auf die aktuelle Auswahl, da man nur schwer sagen kann, wie sich das Spiel für einen entwickelt. Deswegen ist es oft besser keinen großen Plan zu verfolgen, sondern zu schauen, welches der drei wählbaren Tiere aktuell die beste Wahl ist. Dazu kommt die kurze Spieldauer von 12 Runden, was im ersten Moment nach viel klingt, aber spätestens wenn man das neunte oder zehnte Plättchen genommen hat, wünscht man sich noch mehr Zeit, um vielleicht doch noch das eine fehlende Reptil zu erhaschen.
Das Material ist schön gestaltet, die Spielerpläne sind wie Tagebücher designt und die Tiere sind schön gezeichnet.
Das Spiel selbst arbeitet nur mit Symbolen und kommt komplett ohne Text aus, auch die Anleitung ist angenehm kurz und leicht verständlich.
Allerdings gibt es viel wissenswertes und schön illustriertes Begleitmaterial zu Darwin und seiner Reise. Für das Spiel nicht von Bedeutung bietet es viel Hintergrundwissen, wofür umfangreichende Lese -und Deutschkenntnisse vonnöten sind.
Vorbereitung und Aufbau: -
Benötigter Platz: -
Spielfluss: +++
Vorausdenken: +
Wiederspielwert: ++++
Interaktion zwischen den Spielern: +
Spielstil: Jeder gegen Jeden